16.10.2014

Samoa


Samoa

Früh morgens um 06:00 erwartete uns das Pilotboot um den dicken Kreuzfahrtschiff die Einfahrt in den Hafen zu erleichtern. Scheinbar erfreut mich die Tatsache, das erste mal Fuß auf eine Südseeinsel zu Stellen so sehr, dass ich die ganze Nacht kaum schlafen konnte. Während ich den Sonnenaufgang vor Samoa beobachte ertönen erste Klänge von der einheimischen Gesangsgruppe bestehend aus Frau und Herr Samoa's kurz "Samoianer" welche sich am Pier platzierten um Hula zu sagen. Idyllisch, wunderschön, in Worte kaum zu fassen, spürt es sich für mich an wie zu Hause angekommen. Damit ich die dehydration aufgrund meiner Freudenstränen stoppen kann, beginne ich mit dem morgensport..5 Runden entlang am Boot auf Deck 3 (=5km) und anschließendem Körpergewichtstraining von Mark Lauren welches auch im wirklich engen Vorraum unserer Kabine machbar ist *freu* pünktlich um 07:30 klopft der Zimmerservice und bringt unser Frühstück. Little Lina, die durch den Krach des Zimmerservicemannes mit den Worten Papa bissi piln (=spieln) bereits aufgewacht ist, spielt nun mit mir das Spiel: "wär schneller das Buttercroissant in den Mund bekommt und runterschluckt" damit wir schneller an Land kommen. Das Spiel wäre nicht ganz rund ohne Spezialtask bei welchen es darum geht mit vollem Mund so laut zu singen damit auch Julia munter wird. Professionell gemeistert geht es um ca. 09:00 nach einem gemeinsamen Frühstück und auftragung von 1er Dose 50++ Sonnenspray an Land !! Die letzte Frage einer besorgten 70+ Mitreisenden ob wir unsere Kinder eh eingeschmiert hätten bejahten wir wie von guten Eltern erwartet, dachten uns noch kurz...na verbrennen wer mas lassen, glücklicherweise hamma keine Tour gebucht und machten uns auf die Suche nach einen Rental Car !! Die erste Stelle war ein Glücksgriff, und nach kurzer Verhandlung von 115 auf 100 Dollar unterzeichneten wir den Vertrag zu Ehren unseres Spezialbookingkorrespontent DonRon für einen RAV4. Nachdem die gute Dame 100 Samoa Talla meinte anstatt von mir geglaubten Dollar, was die ganze Angelegenheit zu einer wirklichen Okkasion machte...flatterten uns nun die ersten Samoanischen Vögelchen entgegen und Lina schnappte sich gleich eines.

Unser erster STOP war die Mulivai Catholic Cathedral, und obwohl wir mit der katholischen Kirche genau gar nichts mehr am Hut haben müssten wir diese auch von innen sehen. Fazit: Traumhaft !!

Nach einer kleinen Stadtrundfahrt in Apia, ging es über die Cross Island Road südlich auf Entdeckungsreise der Insel Upolu. Unser RAV4 zischte entspannt entlang der eng geschlungenen Bergstraße, üppige Vegetation auf beider Seiten rechts Mount Fiamoe, links Mt. Fito (1028m) und Julia sowie Lina erfreuten sich über jedes kommende Schlagloch in der Straße. Dank voller Konzentration und Yvonnes Hilfe bei Linksverkehr nicht die gewohnte rechte Spur zu nützen, erreichten wir die Südseite der Insel.




 


Nach einer scharfen Linkskurve ging's entlang der Küste zum Togitogiga Waterfall. Kurzer Spaziergang durch äußerst beeindruckendes Gelände wo uns eine kleine tropische Oase inmitten bezaubernder Natur zum schwimmen erwartete. (Da müss ma uns echt was einfallen lassen rund um unser aufblasbares Intex Schwimmlaberl nächsten Sommer im Garten, sollt ma wieder zurückkommen.) Nach einer Erfrischung ging es zurück zum Auto um die verschlafene Südküste weiter zu erforschen. Vorbei an bunten Blumen entlang der Straßen, unterschiedlichst bemalter Randsteinen an den Seitenrändern, und farbenprächtigen Häusern in Dörfern welche durch Fahnen in der jeweiligen Dorffarbe entlang der Straßen markiert waren. Soooo schön, fast schon kitschig !!! Hier gefällt es uns. Am Vaiula Beach machten wir kurz Rast um uns eine der traditionellen Strandunterkünfte, sogenannte "Fales" anzusehen. Julia wollte gleich liegenbleiben, Papa legte sich dazu, Mama bevorzugte das Klimatisierte Auto da Lina bereits auf Ihrer Schoß eingeschlafen war. Nach einer kurzen Mittagspause ging es über die Le Mafa Pass Road zurück an die Nordseite und da wir seit unsere Abfahrt keine Polizei zu sehen bekommen haben, durfte uns Julia fahren, damit Mama und Papa die wunderbare Aussicht vom Pass hinab in die Bucht genießen konnten. Ein bissale Zeit blieb uns noch übrig, darum ging es weiter zum Piula Cave Pool jedoch ohne fotodokumentation, da es hier wirklich so schön ist, war, und weiter so sein wird, und der Akku der Kamera leer wurde, da diese im Dauerbetrieb war :-) Ein Schnorchelstop in einer Fischreichen Seegrotte welcher uns letztendlich dazu brachte noch eine weitere Superlastminuteaktion zu starten, Julia einen eigenen Schnorchel zu suchen, zu kaufen und wir zuguterletzt fast dem Schiff hinterherwinken durften :-)



Samoa darf uns gerne Wiedersehen !!!

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