Schon bei der Ankunft am Flughafen Denpasar (Bali) wusste ich….
Hier bin ich richtig (Surfers Paradise :-)
Foto: Surfers Paradise
Hier bin ich richtig (Surfers Paradise :-)
Foto: Surfers Paradise
Und so dauerte es nicht lange, denn die Freude war gross…wollte ja schon immer Wellenreiten lernen…und so stand ich schon am nächsten Tag früh morgens am Strand von Kuta und suchte nach einem passenden Surflehrer..
Privat natürlich,
Pic: privatlehrer
was kostet die Welt…ein Privatlehrer musste es sein, denn in Bali ist Surfunterricht günstiger als in Australien doch auch hier gabs teure Plätze…ein paar Schulen bieten den Tageskurs in 10er Gruppen um 140 Dollar an, ich hatte meinen Privatunterricht um 15 Euro inkl. Board....und so lernte ich die ersten Bewegungen am Strand…und die Zeit konnte nicht besser sein…denn genau um 12:00 Mittags hab ich mich aufs Surfbrett gelegt, und die Sonnencreme natürlich nach lauter Hektik im Zimmer liegen lassen….
Nach den ersten paar Minuten war es klar….nach jahrelanger Kitesurferfahrung – ich bin ein Naturtalent…
Pic ich surfen
und so stand ich schon nach ein paar Versuchen auf den Brett…mit etwas haltungsschwierigkeiten doch ich hatte ja genügend Zeit zum üben !!
Das tat ich auch…und am Abend war ich erledigt…aber so richtig…und niemand der mir die Aftersun auf den Rücken schmiert…so hab ich mich ne Stunde unter die kalte Dusche gestellt um bereit für das nächste Fotoshooting „rot weiss rot bis in den Tot“ bereit zu sein
Pic rot weiss
Die nächsten 2 Tage musste ich mal aussetzen und bewegte mich von einem Schattenplätzchen zum nächsten…doch dann gings richtig los…
Sogleich mietete ich ein Surfbrett für die kommende Woche…und weil ich ja ein Naturtalend bin, kein Anfängerboard (Longboard) sondern gleich ein Funboard…
Und dies war wirklich Fun…denn ich schaffte es kaum am Board hinauszupaddeln ohne bei jeder Welle vom Board zu fliegen….Chris, ein Typ aus Vancouver welcher seit mittlerweile 16 Jahren am Brett steht dürfte es besonders gefallen haben, er konnte sich vor lauter lachen nicht währen und paddelte zu mir rüber um ein paar Tips zu geben…
So folgte ich seinen Ratschlag und wir holten gemeinsam ein anderes Board (lang und Dick – wie uncool) dachte ich doch auch dieses stellte sich als etwas schwieriger heraus, da niemand mehr hinter mir stand, das Board gerade hielt und mir bei einer kommenden Welle noch einen kräftigen Schubs gab…um in Bewegung zu kommen…
Chris mein neuer Lehrer war sehr streng…ich konnte wegen übermässiger Sonneneinstrahlung nur zwischen 6:00 und 08:00 morgens aufs Wasser und von 17:00 bis 19:00 Abends…doch Chris bestand darauf das ich auch all das Leben rundherum ums Surfen lernte…so ging es um 19:00 schnell zum duschen, essen und anschliessend Party Hard in Bali…
Abends spät rein, morgens früh raus…nach dem 4ten Tag 3 Stunden schlafen war ich erledigt, doch ich hatte es drauf…sprachlich:
What a Fuck a, I was a freaking, fucking Bro of Surferdude Chris, die letzte aufgabe bestand darin am Slang zu arbeiten weil sich Chris immer über meinen Austrian-Englisch Akzent amüssierte daran übe ich noch mit meinem neu erworbenen Surfer Dude Video !!!
Nach einem langen erholsamen Pause Tag, beschlossen wir einen zwei Tages Surftrip an der Südküste Balis zu unternehmen….
Surfen lehrte mich viel, eine eigene Meditation doch mein Kopf wurde auch hier nicht ruhig..
Chris zeigte mir ein paar der schönsten Surfstellen auf Bali und nach zum Schluss war ich schon so gut, das ich gar nicht mehr nass wurde wenn ich die Welle abritt…
Pic Surfing Bali…
Was mir am meisten gefiel war das Motorradfahren zu und von den Surfplätzen…
Motorrad Longboard PIC
Chris am Bike
In Thailand bevorzugte ich eine Höchstgeschwindigkeit von 40km/h mit kurzer Hose und T-Shirt…hier war die durchschnittliche Mindestgeschwindigkeit 80 km/h zwanzigfacher Verkehr und das ganze noch mit einem Longboard zu bewältigen, das gefiel mir…
Chris meinte: riding motorbike on Bali is like a freaking, fucking movie…dem war wirklich so…ich heizte volle Kanne und konnte wirklich abschalten…eine eigene Meditation welche mir so gut gefiel das ich beschloss das Surfbrett zurückzugeben und den Rest der Zeit eine Motorradtour zu machen…
Diese Idee begeisterte ganz Bali und so hatte ich viele Anhänger…
Am ersten Tag ging es in das Innere der Insel called Ubut…auf der Suche nach Spiritualität, da dieses Plätzchen scheinbar ein heiliger Ort ist, und überall liefen Früchtchen herum welche auf Ihren Köpfen Früchte trugen…
PIC FRÜCHTE UND ZEREMONIE
Der nächste Tag begann mit einem leckeren Frühstück und einen Spaziergang durch den Monkey Forest um ein paar meiner Brüder zu begrüssen…auch Mc Fat war anwesend
Anschliessend ging es weiter Richtung Norden in die Berge und alleine am Motorrad fühlte ich mich oft im Unterschied zu den vielen Familienmopeds ganz und gar alleine
Pic Fam Mop
Das Gefühl der Einsamkeit verdrängte ich glücklicherweisse ganz schnell da diese Etappe eine der schönsten Streckenabschnitte war…es ging durch Dschungel, rauf auf Berge, vorbei an Reisfeldern
PIC Mount Batur
Der Aufstieg begann….
oben wurde ich schon erwartet ;-)
Ursprünglich wollte ich noch an diesen Tag bis zur Nordküste rauffahren, doch es wurde so kalt am Abend in den Bergen das ich beschloss in Tetabatur zu bleiben und die Hot Springs aufzusuchen…wirklich heisses Wasser aus dem inneren des Vulkans...ein interessantes Erlebnis, da das eigentliche Touristenbecken schon geschlossen war und ich mich zu den Locals dazugesellte, war nicht einfach – zuerst drehte ich mich wieder um, doch die Kälrte siegte…so war ich der einzige hell rot strahlende körper unter 1000ten Indonesiern welche dort täglich zum duschen und baden hinkommen…es war sooooo lustig, und die waren wirklich freundlich !!!
Am nächsten Morgen ging es früh morgens weiter richtung Norden, entlang an endlos langes Stränden und die Ostküste zurück nach Kuta…ich hatte keinen Strassenplan und eigentlich generell keinen Plan wo ich war, und wo ich bin, doch die Menschen hier waren alle so freundlich, winkten mir, halfen mir weiter…am allermeisten freuten sich die Kids auf den Schulbussen…mir gefiel es so sehr, das ich zurück in Kuta meinem Surfer Dude Chris auf wieder sehen sagte, das Surfen ganz bleiben lies und beschloss eine weitere Motorradtour auf der Insel Lombok zu machen….
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