Auf meiner Fahrt zum Hafen flog mir die einzige Balinesische Biene direkt auf den Hals zu und stoppte Ihr Leben mit dem Stachel darin, es schmerzte doch nur die Harten kommen in den Garten…anschließen wurde ich von der Polizei angehalten und nachdem sie nach meinem Führerschein fragten musste ich feststellen das dieser in Thailand liegt..
Na super dachte ich mir, da beginnt die Reise schon gut, und nachdem der Polizist 100.000 Rupia verlangte, musst ich schmunzeln, weil ich noch nie einen Menschen gesehen hab der Geld so in seine eigene Tasche verschwinden hat lassen…
Tja, den ersten Schock überwunden ging mir der Gedanke nach meinen Führerschein nichtmehr aus dem Kopf und nachdem ich ein paar Tage zuvor ein Flugticket nach Australien gebucht hatte um mit dem Auto von Perth nach Sydney zu fahren war ich ziemlich erledigt !! …tja kommt zeit kommt rat, und machen konnte ich eh nichts, da es in ganz Lombok kein Internet geben sollte…doch beschäftigt hat es mich ordentlich…
Kaum auf der Fähre drauf
Zog ich mich in ein ruhiges Eck zurück und wollte einfach meine Ruh – dazu gabs keine gelegenheit mich weil mich Devan
ein Java-Indonesier, über seine Insel Gili Trawanga vollquatschte….also wenn mann hier versucht ein bissl alleine zu sein – ein bissl zu krübeln…es ist fast unmöglich…die Erfahrung durfte ich auch in meiner ersten Nacht in Lombok machen-es führte mich nach Kuta in Lombok einer der letzten Flecken der Welt wo nichts ist, und als ich Nachts im Zimmer lag, nicht wusste wie es mir geschieht und Rotz und wasser Weinte während ich an Yvonne dachte, und es dann plötzlich an der Tür klopfte und mich jemand fragte warum ich denn weine :-) Das ganze war mir so unbeschreiblich neu, das ich mich erstmals entschultigte eventuell zu laut zu weinen, doch er lachte und meinte passt schon, er kennt es nicht das Menschen alleine im Zimmer sitzen und weinen, er kennt es nur bei Europäern :-)
In den Morgenstunden erkundete ich Kuta – nicht zu verwechseln mit seinem namensgleichen Kuta in Bali und kämpfte mich dann durch einige kleinere Städte durch den Verkehr
weiter Richtung Norden zu meinem nächsten Stop in Tetapatu, am Fuße des 3000m hohen Vulkan Mt. Rinjani…
dort angekommen checkte ich mir ein Quartier und fuhr in den Nationalpark
…nach bezahlten Eintritt war ich schon unterwegs und schlenderte durch den Dschungel zum nahegelegenen Wasserfall.
Anschließend gings zurück und ich fuhr noch ein wenig in der Gegend herum, traf auch Micro welcher mich ganz freundlich auf der Straße anquatschte und mir anbot mich zu seinem „Geheimplatz" zu führen….es ging durch den Monkey Forest – er zeigte mir ein paar wirklich große Schwarze dicke Affen ....(siehe Suchbild)
Entlang von Reisplantagen, durch einen Fluss zu zwei Wasserfällen mitten im Dschungel…
Er zeigte mir eine Marlboro Plantage,
und erklärte mir wie Reis und Tabak geerntet wird….
Am Abend lud er mich zu seiner Familie zum Essen ein, wir saßen alle am Boden bei Kerzenschein da seit einer Stunde der Strom auf ganz Lombok ausgefallen war, Mama, Papa Micro, Ihr Kind, zwei Opas, und ich…schmausten in Ruhe vor uns hin und als wir fertig saßen wir noch alle bis spät in die Nacht bei Kaffee, Kuchen und selbstgerollten frisch geernteten Marlboro Zschick beisammen…ich musste natürlich auch probieren wie sich das Zeug raucht, was mir nach 3 Jahren Nichtrauchen fast zum verhängniss wurde….
Mit einem voll grauslichen Tschich-muff schlief ich ein und schworr mir das ich dieses Zeug nie wieder rauchen wollte !!!
Am nächsten Morgen gings nach einem Besuch bei der Tanke
vorbei am Mt. Rinjani durch den Nationalpark entlang einer wunderschönen Bergstrasse….links und Recht standen Affen am Straßenrand oder sprangen von Liane zu Liane…die Straße schlengelte sich mit wunderschönen Kurven
hinauf bis zum Gipfel wo mich eine wunderschöne Aussicht erwartete…
Freudig über den Gipfelsieg posierte ich für das Mio Cup Team und vermisste keinen Augenblick meine alte 640er Supermoto…
Danach gings steil bergab durch ein paar entlegene Bergdörfer wo mir am Straßenrand Kinder winkten was mich freute und grinsen ließ wie ein Honigkuchenpferdchen….Genau in diesem Moment flog mir ein Schmetterling genau in die Pappe und die Leut am Straßenrand amüsierten sich köstlich….ich stoppte um mir die Reste zu entfernen schabte auch einige tote Fliegen aus meinem Mund und setzte die Reise bis ins Tal fort um enlang der Küstenstraße Richtung Bangsal zu fahren um das Abendboot Richtung Gili Air zu erwischen…
Das Mopperl save untergebracht ging es adjö von Lombok für ein Paar Tage nach Gili Air und Gili Trawanga !!!
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