Nachdem Manfred's I Pod schon in Wien den Geist aufgegeben hatte und nicht mitwollte, war nun Yvonne's Mp3 Player an der Reihe.
So weit so gut, keine Musik, so haben wir angefangen uns selbst vorzusingen. Nachdem das ziemlich anstrengend war und uns nach ca. 12 Stunden im Zug die Lieder ausgegangen sind, haben wir uns spontan entschlossen aus dem Zug zu springen und der Mongolei einen Besuch abzustatten.
Bei -26 Grad begruesste uns Ulan Bataar (die angebliche kaelteste Hauptstadt der Welt) mit den haerten des Winters...nachdem wir gleich unser Quartier bezogen und uns in der ersten Nacht im Hostel fuer nur 5 Euro ordentlich eingeheizt wurde beschlossen wir nachdem die ersten Spenden eingegangen sind (Vielen Dank an dieser Stelle !!) fuer einen weiteren Trip um tolle Fotos zu liefern.
Wir beschlossen den Nationalpark einen Besuch abzustatten um bei einer Nomadenfamilie unterzutauchen.
Fruehmorgens ging es los und dort angekommen machten wir eine Wanderung am naechstgelegenen Aussichtspunkt welcher uns eine traumhafte Winterlandschaft bescherte. Anschliessend durchstreiften wir die wunderschoene Gegend auf den Ruecken ein paar muerrischer Pferde die kreuz und Quer rannten nur nicht dahin wo wir wollten... (Yvonne wurde gebissen - als Bestrafung wurde es verkocht und wir hatten 2 mal leckeres Essen Pferd/Nudeln/Gemuese :-)
Unsere Gruppe bestand aus 10 Leuten mit welchen wir uns zusammenkuschelten um bei Vodka (die letzten Russischen Reste) und Uno Spielen ordentlich einzuheizen. Dabei sei gesagt das ein Mix aus Finnlands, Englands, Schwedens, und Oesterreichs Regeln (verschaerfter Blitzdingsversion) einen spannendes Spiel garantierten :-) Zum Schlafen ging es dann in mongolische Jurten "Ger" die uns anfangs aeusserst liebevoll und intensiv eingeheizt wurden. Nach dem ersten Hitzeschlag entkleideten wir uns zuegig bis zur Unterwaesch voller Vorfreude auf eine kuschelig warme Nacht, um festzustellen das Jurten keine Waermespeicher auf Dauer sind und uns nach einer halben Stunde anschliessend wieder einmuemmelten...in diesen Rythmus begannen wir die kaelteste Nacht unserer bisherigen Tour -42 Grad. Einheizen/schwitzen/kurz einschlafen/einheizen/schwitzen....sehr interessant und empfehlenswert. Es war eine wunderbare Erfahrung doch leider mussten wir auch schon bald wieder zurueck da unser Transit Visa nur 5 Tage Gueltigkeit hatte.
Am letzten Abend ging es nach Mongolischer Kueche *sehrlecker* zum Nationalzirkus und auch schon wieder weiter nach Peking....
Der Abstecher in die Mongolei war eine echte Bereicherung, Gastfreundlich....EMPFEHLENSWERT !!! Zufaelligerweisse hatte jeder unserer 10koepfigen europaeisch durchgemixten Gruppe den Selben Zug Richtung Peking sodass die restliche 2 Tage Zugfahrt ein besonderes Ereigniss wurden, ein Highlight den anderen folgte und der letzte Teil der Transibirischen Eisenbahnfahrt viel zu schnell verging. Die Erste nacht feierten wir bis tief in die Nacht auf Finnisch Geburtstag (Hoelkyn Stoelkyn) und am naechsten Tag waren wir sprachlos da unser Zug in eine entlos lange Garage fuhr und auf der Grenze zwischen der Mongolei und China hochgehoben wurde da einer der Wagons scheinbar einen Reifenplatzer hatte :-)
1.Pic> Internationale Begruessung und anerkennende Worte des mongolischen Hatmujatschi Si Awatnukaj
2.Pic> Yvonne's muerrisches Pferd (Erasmus)
3.Pic> Manfred the last lonely mongolian Cowboy

4.Pic> Unser "ger" von aussen...
Pic5> Unser "ger" von Innen (mit Beheizungseinheit)
Pic6> Besuch am Marktplatz
Pic7> Geburtstagsfeier auf Kosten der "Trainstewards"
Hoelkyn Stoelkyn (Prost)
Pic9> waer braucht The Beach mit Di CaPriO.....THE TRAIN !!!!
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